Stromverbrauch bei der Halogenlampe

Kurzfassung:

Für die Energiesparlampen und LED-Skeptiker ist die Halogenlampe durch den geringeren Stromverbrauch im Vergleich zur Glühbirne, der guten Lichteigenschaften und der Schaltfestigkeit eine Alternative.

Die Halogenlampe ist im Grunde auch eine Glühbirne. Die Füllung des Glaskolbens mit Halogen ermöglicht einen geringeren Stromverbrauch und eine kompaktere Bauform. Die Halogenlampe ist schaltfest und erreicht ihre volle Helligkeit sofort nach dem Einschalten. Sie verbraucht ca. 20 - 30 % weniger Strom als die Glühbirne. Das Licht der Halogenlampe braucht dabei keinen Vergleich mit der klassischen Glühbirne zu scheuen.

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Ausführliche Fassung:

Die Halogenlampe ist die bessere Glühbirne

Die Halogenlampe kennen Sie von den Scheinwerfern im Auto und den meisten Strahlern in Haushalt. Sie verbraucht ca. 20 bis 30 Prozent weniger Strom als die klassische Glühbirne und hält dabei auch noch 2 bis 5 mal länger. Bei der Halogenlampe handelt es sich im Grunde um eine Glühbirne. Durch die Füllung des Glaskolbens mit Halogen wird weniger Strom benötigt, um eine vergleichbare Lichtstärke zu erreichen. Das Licht wirk dabei nicht künstlich, sondern entspricht dem der klassischen Glühbirne.

Die Halogenlampe ist billig und bewährt. Insbesondere im Online-Handel unterbieten sich die Verkäufer mit den Preisen. Kein Vergleich zu den teuren Energiesparlampen und LED-Lampen.

Die 2 Typen der Halogenlampe

Die Halogenlampen gibt es für 230 Volt und für 12 Volt. Die 230 Volt Halogenlampen sehen meist aus wie normale Glühbirnen oder haben die Form eines Stabs im Deckenfluter. Die 12 Volt Halogenlampen sind meist in Form von sogenannten Spots bzw. Strahlern zu finden.

Die 230-Volt-Halogenlampe ist meist direkt mit dem Stromnetz verbunden. Ein Beispiel ist die Lampe an der Decke mit der klassischen Glühbirnenform. Über die Steckdose ist zum Beispiel ein Halogen Deckenstrahler angeschlossen.

Die 12-Volt-Halogenlampe hat zusätzlich noch ein Netzteil, dass die Spannung von 230 auf 12 Volt heruntersetzt. Dieses Netzteil ist meist in den Lampenfuß integriert und oft nicht auf den ersten Blick als solches zu erkennen. Es sorgt für ca. 10% zusätzlichem Stromverbrauch. Die 12 Volt Halogenlampen sind meist in Form von Strahlern zu finden.

Stromverbrauch bei der Halogenlampe senken

Bei der als Spot oder Strahler bezeichneten Halogenlampe kann man relativ einfach durch den Wechsel auf LED-Strahlern den Stromverbrauch deutlich senken. Die Stromkosten sinken dadurch um ca. 80 Prozent. Dazu müssen Sie nur die Halogen-Strahler gegen die LED-Strahler tauschen.

Wird ein 50 Watt Halogen-Strahler gegen einen 5 Watt LED-Strahler ausgetauscht, dann sinken die Stromkosten bei einer Stunde täglichem Betrieb und einem Strompreis von 25 Cent/kWh um 4,11 Euro pro Jahr. Bei nur 5 Lampen und 2 Stunden täglichem Betrieb sind das schon 41,10 Euro im Jahr.

Die Spots bzw. Strahler gibt es mit unterschiedlichen Lampenfassungen und mit unterschiedlichen Leistungen (Watt-Zahlen). Die benötigen Daten sind auf den Strahlern und auf den Fassungen aufgedruckt. Da sowohl die Halogen-Strahler als auch die LED-Strahler das Licht in eine Richtung abstrahlen, ist der Wechsel auf die LED problemlos.

Welchen Stromverbrauch hat der Halogen-Deckenfluter

Viele Deckenfluter sind mit Halogenleuchtstäben ausgerüstet. Diese Deckenfluter haben meist eine Leistung von 150 Watt. Würden Sie den Halogenstab gegen einen LED-Leuchtstab auswechseln, so würden Sie mit ca. 15 Watt auskommen. Gehen wir von 135 W weniger aus, dann kommt man bei 4 Stunden täglichem Betrieb zu einer Stromeinsparung von ca. 175 kWh im Jahr. Bei einem Strompreis von 25 Cent pro kWh ergibt das eine jährliche Ersparnis von rund 49,20 Euro. Und das bei nur einer Halogenlampe!

Die LED-Leuchtstäbe für Deckenfluter sind im örtlichen Handel meist nicht zu bekommen. Über den Online-Handel werden sie aber angeboten. Somit kann auch beim Deckenfluter mit Halogenlampe der Stromverbrauch reduziert werden.

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